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Aktualisierungsdatum: 24.02.2021

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In israelischen Kibbuzim versuchte man über Jahrzehnte hinweg, die geschlechterspezifische Rollenverteilung aufzuheben. Kleidung, Schuhe, Haarschnitt und Lebensstil orientierten sich an einem geschlechtslosen, neutralen Modell. Jungen wurden ermutigt, mit Puppen zu spielen, zu nähen, zu stricken, zu kochen und zu putzen, Mädchen regte man an, Fußball zu spielen, auf Bäume zu klettern und mit Pfeilen zu werfen.

Der Gedanke, der hinter dem Kibbuzim stand, war die Errichtung einer geschlechtsneutralen Gesellschaft, in der es keine starren Rollenschemata gibt und jedes Mitglied gleiche Chancen und gleiche Verantwortungen innerhalb der Gruppe hat. Sexistische Ausdrücke und Sätze wie „Jungs weinen nicht!“ und „Kleine Mädchen spielen nicht im Dreck!“ wurden aus dem Vokabular gestrichen, und Kibbuzniks behaupteten, dass sei die totale Auswechselbarkeit der Geschlechterrollen erreicht hätten. Doch was geschah?

Nach neunzigjähriger Erfahrung in Kibbuzim zeigten Studien, dass Jungen in einem Kibbuz aggressives und aufsässiges Verhalten an den Tag legten, Machtgruppen bildeten, miteinander kämpften, dass sie Hierarchien ausprägten und „Deals“ schlossen, während Mädchen kooperativ miteinander umgingen, Konflikten aus dem Weg gingen, sich gefühlvoll verhielten, Freundschaften schlossen und gerne mit anderen teilten. Wenn man den Kindern freie Hand bei der Wahl der Schulfächer ließ, wählten Mädchen und Jungen geschlechtsspezifische Kurse, Jungen studierten Physik, Ingenieurwesen und Sport, Mädchen wurden Lehrerinnen, Beraterinnen, Krankenschwestern und Personalmanagerinnen. Ihre Biologie führte sie zu Tätigkeiten und Beschäftigungen, die ihrer speziellen Gehirnstruktur entsprechen.

Studien von geschlechtsneutral erzogenen Kindern in diesen Gesellschaften zeigen, dass die Abschaffung der Mutter-Kind-Bindung keinesfalls die Geschlechtsunterschiede oder geschlechtsspezifischen Vorlieben und Neigungen der Kinder reduziert. Stattdessen entsteht eine Generation von Kindern, die sich vernachlässigt und verwirrt fühlen und mit großer Wahrscheinlichkeit einmal als total verkorkste Erwachsene herumlaufen werden.

Beziehungen zwischen Frauen und Männern funktionieren, und das trotz der überwältigenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das ist größtenteils der Verdienst der Frauen, denn sie haben die nötigen Fähigkeiten, um Beziehungen und Familien zusammenzuhalten. Frauen können zwischen den Zeilen lesen und Verhaltensweisen richtig deuten. Die Herren der Schöpfung müssen, ebenso wie die Frauen, neue Wege finden, um mit den Anforderungen, die das Leben in der modernen Gesellschaft an sie stellt, besser umzugehen.

Beziehungen bekommen Risse, wenn Männer und Frauen sich nicht darüber im klaren sind, dass es biologische Unterschiede zwischen ihnen gibt, und wenn nicht beide Partner aufhören, vom anderen zu verlangen, dass er der eigenen Erwartungshaltung gerecht wird. Einen guten Teil des Beziehungsstresses kann man darauf zurückführen, dass Männer und Frauen fälschlicherweise glauben, dass sie gleich wären und die gleichen Prioritäten, Bedürfnisse und Wünsche hätten.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit werden Jungen und Mädchen auf dieselbe Art und Weise erzogen. Wir bringen ihnen bei, dass sie gleich sind und die gleichen Fähigkeiten haben. Als Erwachsene heiraten sie, wachen eines schönen Morgens auf und stellen fest, dass sie so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Es ist kaum verwunderlich, dass junge Leute so viele Probleme mit ihren Beziehungen und Ehen haben. Jegliches Konzept, das auf dem Gedanken der Geschlechtergleichheit aufbaut, steht auf wackeligem Boden. Denn hier wird von Männern und Frauen gleiches Verhalten vorausgesetzt, obwohl beide komplett verschiedene Gehirnstrukturen haben. Manchmal fällt es recht schwer zu verstehen, warum die Natur eine so offensichtliche Inkompatibilität der beiden Geschlechter herbeigeführt hat. Doch der Schein trügt – das eigentliche Problem liegt darin, dass unsere Biologie sich nicht schnell genug an unser heutiges Umfeld anpassen kann.

Die positive Seite daran ist, dass es uns – haben wir erst einmal die Entstehungsgeschichte der geschlechtsspezifischen Unterschiede verstanden – nicht nur leichter fällt, mit diesen Unterschieden zu leben, sondern das wir auch besser mit ihnen umgehen können und sie schätzen lernen.

Männer streben nach Macht, Erfolg und Sex. Frauen streben nach Beziehungen, Stabilität und Liebe. Sich darüber aufzuregen ist ungefähr so sinnvoll, wie den Himmel zu verfluchen, dass er Regentropfen zur Erde schickt – regnen wird es dennoch. Und wenn man sich damit abfindet, dass es möglicherweise bald regnen wird, kann man auch damit umgehen: Man kann einen Regenmantel oder einen Regenschirm mitnehmen, und schon ist das Problem gelöst. Ähnlich kann man auch Probleme in Beziehungen vorhersehen, die aufgrund der geschlechterspezifischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen auftreten, und Konflikte entsprechend entschärfen.